Psychose | Schizophrenie
Psychoedukation

Gerade bei dieser psychischen Erkrankung  merke ich immer wieder, dass sehr viele Menschen  ein komplett falsches Bild davon haben und  bestimmten vor geurteilten Meinungen unterlegen sind.  Diese Vorurteile entsprechen oft nicht den Tatsachen  und sind meiner Meinung nach aus der Unwissenheit  und Angst entstanden,  welche dem "seltsamen" Verhalten  des Menschen während seiner Psychose  entgegengebracht wird.

 Das Verhalten, dass man sich nicht erklären kann  da es so anders scheint und sich von der Norm abhebt. Dabei ist genau dieses Verhalten, in sich schlüssig  und für den Psychose erfahrenen Menschen selbst oft sehr logisch.  

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Menschen mit dieser Erkrankung unterliegen also in unserer Gesellschaft, einem gewissem Stigmata und haben es somit auch um so schwerer  den Mut zu finden um sich damit zu befassen.

Diejenigen, welche es schaffen den Mut aufzubringen, sich mit dieser Erkrankung zu beschäftigen, - mehr darüber erfahren wollen,  - diese  können sich als psychose erfahrene Menschen sehen und mit Hilfe der Psychoedukation zum Experten werden.

Dies geschieht indem Sie ihre Erfahrungen mit der Theorie verbinden.

Sobald Sie dann für sich wissen, was genau bei Ihnen als psychotisches Erleben, von anderen, wahrgenommen wird, - können Sie sich damit  auseinandersetzen und es möglicherweise kontrollieren lernen.

Es hilft auch, besser damit umgehen zu können, Vorbeugende Maßnahmen zu treffen, Bewältigungsmöglichkeiten zu erarbeiten, andere  Menschen um sich herum ebenfalls aufklären zu können und somit zu einer besseren Lebensqualität gelangen.

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"Wir sehen, was wir glauben, nicht umgekehrt.  

Und um das zu verändern, was wir sehen,  

müssen wir manchmal das verändern,   was wir glauben" 

-- Jeremy Narby --