Warum Psychoedukation helfen kann?

Psychische Erkrankungen werden oft verleugnet , -

man will es einfach nicht wahr haben

und sieht das vielleicht auch selber überhaupt nicht  so wie es einem vorgelegt wird.

 Doch was weis man denn wirklich von dieser Erkrankung wenn man sich damit nicht auseinander setzen möchte ?

--- Wissen gibt dir die macht, die Kontrolle über dein Leben zu erlangen  ---

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Für weitere Informationen zu Psychoedukation bei Psychosen und Schizophrenie

Für weitere Informationen zu Psychoedukation bei Depressionen

In unserer Gesellschaft wird heutzutage das Wort "Integration" und “Inklusion" ganz groß geschrieben.

Doch von psychischen Erkrankungen will dennoch kaum einer etwas wissen, beziehungsweise etwas damit zu tun haben. 

Ich werde oft gefragt, - warum sollte man sich den damit beschäftigen ?

Ich frage mich daraufhin nur , - warum denn nicht ?

Wenn Sie eine körperliche Erkrankung haben (z.B Grippe, -Herzinfarktrisiko, Diabetes) , dann informieren Sie sich doch auch darüber.

Sie  informieren sich womit Sie es hier genau zu tun haben und wie Sie akute Zustände vermeiden können  (z.B. vermeiden vom diabetischem Koma, - oder Maßnahmen ergreifen um das Herzinfarktrisiko zu senken).  

Auch bei psychischen Erkrankungen kann es genauso hilfreich sein, sich darüber zu informieren und sich damit auseinander zu setzen.

Nur so kann man sich selbst auch wieder besser helfen, ohne vorwiegend nur auf Fremdhilfe angewiesen sein zu müssen. 

Man könnte für sich selbst eigene Bewältigungsmöglichkeiten und Vorbeugungsmaßnahmen treffen,  um akuten Zuständen / Krisen entgegen zu wirken.

Psychoedukation bietet Informationsvermittlung (Symptomatik der Störung, Ursachen usw.), Hilfe zur Selbsthilfe, Möglichkeit  zur  Entstigmatisierung, Rückfallprophylaxe und Ressourcenaktivierung.

 

Es gibt 2 Formen der Psychoedukation :

1) Psychoedukative Einzelgespräche                             

2) Psychoedukation in der Gruppe

 

Psychoedukation in der Gruppe bietet den Vorteil einer gegenseitigen Austauschmöglichkeit zwischen mehreren Klienten oder Angehörigen, was eine emotionale Entlastungsreaktion ermöglicht.

Das Gruppenangebot wird bei bestimmten Erkrankungen wie z.B Schizophrenie oder Depressionen über mehrere Sitzungen bzw. Treffen  verteilt, da es hierfür auch mehrere Module gibt, welche nach und nach ausführlich dargestellt und bearbeitet werden.

 

Im Einzelgespräch fließt die Psychoedukation hingegen in den Therapieverlauf mit ein.

Sind Sie an einer Betroffenen oder Angehörigengruppe interessiert,- so melden SIe sich einfach telefonisch oder per Email.

Sobald sich genügend Personen für eine Gruppe gemeldet haben, wird der Kurs starten.